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03 Jan
Berufliche Veränderung

Vorsatz fürs neue Jahr – berufliche Veränderung

Zum Start ins neue Jahr fassen viele Menschen Vorsätze – mehr Sport, gesündere Ernährung, aufhören zu rauchen, mehr Zeit für die Familie, berufliche Veränderung…

Mögliche Motive für den Wunsch nach beruflicher Veränderung können sein:


Ein beruflicher Wechsel sollte allerdings keineswegs ein Schnellschuss sein, sondern gründlich durchdacht werden. Zunächst muss eine Entscheidung getroffen werden, ob ein Jobwechsel innerhalb des aktuellen Unternehmens der richtige Schritt ist oder ob der Sprung in ein neues Unternehmen zum Ziel führt.

Oftmals hilft im aktuellen Unternehmen ein offenes Gespräch mit dem eigenen Vorgesetzten oder der Personalentwicklungsabteilung. So kann z.B. die Übernahme von mehr Verantwortung bzw. die Abgabe von Verantwortung auf der aktuellen Position zielführend sein. Alternativ kann über eine Versetzung in eine andere Abteilung oder über Weiterbildungen oder Lehrgänge verhandelt werden. Viele Unternehmen bieten auch an, mit dem Mitarbeiter bzw. der Mitarbeiterin gemeinsam einen Karriereplan für die kommenden Jahre zu entwickeln.

Ist eine interne Lösung des Veränderungswunsches nicht möglich, kann der Wechsel in ein neues Unternehmen in Betracht gezogen werden  – entweder auf eine gleichwertig Position mit gleichem Tätigkeitsfeld oder auf eine höherrangige Position, die mehr Herausforderungen und ggf. auch mehr Prestige bringt. Dabei sollte auch bedacht werden, ob sich unter Umständen ein Branchenwechsel lohnt. Darüber hinaus kann ein Job in einem völlig unterschiedlichen Tätigkeitsfeld ins Visier genommen werden, was sich allerdings oftmals als schwieriger Neuanfang mit einer neuen Karriere darstellt.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass ein Jobwechsel sehr von der individuellen Person, deren Werten, Lebensumständen und -zielen abhängt, wodurch nur schwer allgemeingültige Aussagen getroffen werden können. Jedenfalls sollte ausreichend Zeit für ein sorgfältiges Durchdenken des anstehenden Jobwechsels genommen werden. Oft hilft dabei auch, Rat einzuholen und über die eigenen Gedanken zu sprechen – sei es mit Familienmitgliedern oder Freunden, einem (ehemaligen) Kollegen, Mentor, Karriereberater oder Coach.

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